Trainings- und Bewegungslehre

Bewegungstheoretische Grundlagen

Funktionale Bewegungsanalyse

Bewegungen im Tennis sind stets als Lösungsmöglichkeiten für Aufgaben zu verstehen, bei denen zu analysierende Bewegungsziele unter spezifischen Rahmenbedingungen zu erreichen sind.

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Ballmechanik

Die Ballmechanik erfasst die physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Flugverhalten des Balles und das Absprungverhalten des Balles. Das Verständnis der Schlagwirkung auf den Ball wird duch die Ballmechanik verbessert. Gleichzeitig erleichtert diese präzise Korrekturen der Hauptaktion einer Technik in Hinblick auf Ihr taktisches Ziel.

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Biomechanik

Qualitative Beurteilung der Ausprägung der Tennis-Techniken, des Baus und der Bio–logischen Funktion des menschlichen Körpers und der Gesetze der Mechanik als Teil der Physik. Die Biomechanik für Tennis-Trainer/innen soll „korrekturwirksam“ sein. Beurteilt werden Techniken nicht „ablauf-orientiert“, sondern „funktional“.

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Lernen aus bewegungstheoretischer Sicht

Die Vorgänge, die im Zentralnervensystem ablaufen, wenn ein Mensch (Bewegungen) lernt, sind nicht alle eindeutig geklärt und lokalisiert. Zum Verständnis dieser Vorgänge für die Trainerinnen und Trainer kann man Lernen modellhaft darstellen. Wenn die Trainerinnen und Trainer solch ein Modell verstehen, sind sie auch in der Lage, das Lernen ihrer Schüler/innen optimierend zu beeinflussen.

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Trainingstheoretische Grundlagen des Tennisunterrichts

Technische Fertigkeiten

Auch wenn wir bereits mehrfach betont haben, dass sich weder die Begriffe noch die Methoden des Trainings immer genau abgrenzen und unterscheiden lassen, wird verständlicherweise beim aufmerksamen Leser /Leserin jetzt die Frage auftauchen, warum im didaktisch-methodischen Beitrag von Techniklernen und im trainingstheoretischen Teil von Techniktraining gesprochen wird, und wo denn nun bitteschön die Unterschiede liegen.

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Koordinative Fähigkeiten und Koordinationstraining

Grundsätzlich findet man in der trainingswissenschaftlichen Literatur, wie in den methodisch – praktischen Handbüchern der Sportarten die unterschiedlichsten Bezeichnungen und Modelle für koordinative Fähigkeiten. Mal werden sehr allgemeine Fähigkeiten grob umschrieben und als Grundlage für Lernfähigkeit, Lerngeschwindigkeit und Anwendungsvermögen bezeichnet; mal werden spezifische Fähigkeiten differenziert abgehandelt und als gerade für die Sportspiele leistungsdeterminierend herausgestellt.

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Taktik und Taktiktraining

Wenn das Tennisspiel durch sich ständig ändernde Spielsituationen und Spielaufgaben gekennzeichnet ist, dann besteht Taktik darin, diese Situationen und die vorliegenden Aufgaben zu erkennen und zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun.

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Mentale Fähigkeiten und psychologisch orientiertes Training

Es wurde bereits dargelegt, dass Tennis durch die besondere Zählweise und den permanenten „Duellcharakter“ immer wieder neu Spannung erzeugt, und damit natürlich auch inneren Druck. So wird gelegentlich in das äußere und innere Spiel unterschieden. Diese Spannung kann – insbesondere für Zuschauer – als sehr interessant und faszinierend erlebt werden, bei weniger „wettkampfharten Spielern und Spielerinnen“ aber sehr unangenehme bis hoch belastende psychische Reaktionen auslösen. Folglich sind psychische oder oftmals auch als mentale Leistungsvoraussetzungen bezeichnete Fähigkeiten gerade für Tennis hoch bedeutsame Leistungsfaktoren, die mit zunehmendem Leistungs- und Wettkampfniveau immer stärkeren Einfluss auf das Spielergebnis nehmen

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Konditionelle Fähigkeiten und Konditionstraining

In den Einführungskapiteln dieses trainingstheoretischen Teils wurden die für Spielleistungen bestimmenden Faktoren oder Fähigkeiten grob in drei Kategorien eingeteilt. Dem informationellen oder koordinativen und bewegungssteuernden Bereich mit den erworbenen technischen Fertigkeiten und den entwickelten allgemeinen und spezifischen koordinativen Fähigkeiten steht der in den Spielsportarten besonders bedeutsame vorrangig kognitive und mentale Bereich taktischer und psychischer Fähigkeiten gegenüber. Ihre energetische Ausprägung erfahren die beiden genannten Bereiche im konditionell-energetischen Leistungsbereich.

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