Methodik

Willkommen im Methodik-Modul,

Das vorliegende Modul wendet sich vorwiegend an Trainerinnen und Trainer, die Tennis vermitteln wollen, aber auch an interessierte Personen, die Tennis selbstständig lernen und verbessern möchten. Dabei leitet sich der Grundgedanke und die Konzeption der Vermittlung des Spieles von der Philosophie des „Tennis Play and Stay“ ab. Das ist jene weltweite Kampagne der ITF, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen für Tennis zu begeistern und Spielerinnen und Spieler zum Bleiben beim Tennis, möglichst in den Vereinen, zu animieren. Tennis sei leicht zu erlernen, betont die ITF, wenn man es auf dem passenden Spielfeld von Beginn an spielen kann und als Voraussetzung dafür, an das Spielniveau angepasste Bälle und Schläger benutzt. Insofern lautet das doppelsinnige Motto der Vermittlung „Tennis spielend lernen“. Es soll einerseits überzeugen, Tennis sei spielend leicht zu erlernen, ja sogar kinderleicht und andererseits solle es ankündigen, es werde vorwiegend durch Spielen erlernt. Mit dem Slogan „Serve, rally and score in the first lesson“, wirbt die ITF für ihre Aktion.

Zahlreiche Spiel- und Übungsformen werden beschrieben, veranschaulicht mit Fotos, Videos und Platzskizzen sowie bei Bedarf erklärt und begründet auf einem Theoriehintergrund, der auch die unterschiedlichen Technikleitbilder anbietet. Auf dem Weg zur „Spielreife“ (Punktespielen auf dem Normalplatz mit dem grünen Ball) finden die Nutzer die jeweils passenden Übungen, wenn sie sich zunächst als Adressatengruppe einordnen (von Vorschulkindern bis zu Senioren), die Spielsituation wählen, in der sie lernen und üben wollen (Grundliniensituation, Spieleröffnung oder Netzspiel) und schließlich den gewünschten Baustein anklicken (Technik-, Taktik-, Koordinations-, Konditionsbereich oder Bereich mentaler und sozialer Fähigkeiten). Eine Übungs- oder Trainingseinheit könnte dann, eingebettet in eine mittel- und langfristige Planung aus einer sinnvollen Kombination mehrerer Bausteine bestehen.

Autoren
Hans-Peter Born, Rüdiger Bornemann, Hans-Joachim Mergner, Harro Hauselt, Markus Knödel und Peter Koch.

Theorie

Grundlagen des Tennisunterrichts

Wenn auch exakte Zuweisungen des besten Lernalters oder Einschränkungen der Trainierbarkeit im Lichte neuerer Untersuchungen sehr problematisch sind, so können dennoch aus einer gewissen trainingsmethodischen und pädagogischen Logik sogenannte entwicklungs- und kindgemäße Vorgaben des Trainings abgeleitet werden.

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Basis- Techniken

Beschreibungen und Visualisierungen der Basistechniken junger Spieler

Die Beschreibungen und Visualisierungen der Basistechniken sollen dem Trainer als Orientierung im Techniktraining mit beginnenden und fortgeschrittenen Nachwuchsspielern dienen. Die in den Bildreihen und Videos zu sehenden Kinder zeigen Techniken, die für 10- und 11 jährige ihrem Alter entsprechend schon weit entwickelt sind. Sie erheben keineswegs den Anspruch einer Feinform, die im weiteren Training anzustreben sein wird.

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Praxis

Training in verschiedenen Zielgruppen, Spielsituationen und Fähigkeiten

Im Mittelpunkt des Praxisteils stehen die Lernenden, von Vorschulkindern bis zu Senioren. Das Lernen und Spielen erstreckt sich von den ersten Schritten der Lernanfänger bis zum Erreichen eines Fortgeschrittenenstatus. Nicht angesteuert wird eine Weiterführung hin zum Leistungstennis.

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Besonders zu empfehlen

Lernen und Trainieren

ist indviduell.

Fehler entstehen zunächst aufgrund von Informations- oder Koordinationsproblemen beim Erlernen neuer Techniken. Ursachen müssen zuerst ergründet werden.

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Die richtige Ansage

Sprache und Sprechen im Unterricht

Die Sprache im Unterricht umfasst alle Äußerungen des/der Lehrer/in, mit denen er das Lernen anleitet und organisiert. Es umfasst aber auch die Äußerungen der Schüler sowie das Gespräch zwischen Lehrer und Schüler.

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Bewegun­gen korri­gieren

Wie und wann greift man in Bewegungsfehler ein?

Fehler entstehen zunächst aufgrund von Informations- oder Koordinationsproblemen beim Erlernen neuer Techniken. Ursachen müssen zuerst ergründet werden.

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Viele Wege führen zum Ziel

Unterschiedliche Unterrichtsverfahren für Trainer

Lehrerzentrierter versus Schülerzentrierter Unterricht, technikorientiert versus spielorientiert, ganzheitlich oder teilheitlich, deduktiver versus induktiver Unterricht?

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Früh oder spät dran?

Akzeleration und Retardation richtig einordnen

Biologische Unterschiede beeinflussen die Lernvoraussetzungen erheblich.

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Richtlinien für ­Technik bei ­Kindern

Phasenbeschreibungen der wichtigsten Schläge bei Kindern

Beschreibungen und Visualisierungen der Basistechniken als Orientierung im Techniktraining mit beginnenden und fortgeschrittenen Nachwuchsspielern.

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Richtig stehen

Beinstellungen gibt man nur noch in seltenen Fällen vor, sie sollen sich entwickeln.

Am Beispiel der Vorhand sehen wir nicht nur, dass auch Top-Spieler offen und geschlossen stehen, sondern auch die Nachwuchssspieler.

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Lernen und Üben

Unterschied zwischen Technikerwerb und Technikanwendung

Es gibt Unterschiede zwischen Technik erlernen und Technik trainieren. Bewegungsstrukturen müssen zuerst gelegt werden, um sie dann variabel anwenden zu können.

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Kolonne, nein danke!

Unterschiedliche Trainingsverfahren für Trainer

Ein moderner Trainer greift nur selten zum Kolonnentraining. In Zeiten von Play and Stay wird zuerst zur spielorientierten Methode gegriffen.

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Zuspielen

Richtig zugespielt kann die halbe Miete sein.

Das Zuspiel ist eine sehr wichtige methodische Maßnahme für den Unterricht und das Training im Tennis. Es schließt sowohl das Mitspielen als auch das Zuwerfen bzw. Anwerfen des Balles ein.

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Play and Stay - Spiel dein Spiel

Der richtige Start ins Spiel.

Die progressive Spielfeldvergrößerung vom Kleinfeld über das Midfeld zum Großfeld erleichtert die Ballkontrolle, ermöglicht aber auch reibungslose Übergänge im Wettkampfsystem der Kinder,

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Die optimale visuelle Information

Trainer und Schüler können profitieren

Moderne Medien können – wenn richtig eingesetzt – Motivation und Lernfortschritt verstärken

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