Videos
Berlin 2019


Mehr als 700 Teilnehmer, hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland – darunter Koryphäen wie Günter Bresnik, Judy Murray, Bernhard Peters – und eine große thematische Bandbreite: Der Internationale DTB Tenniskongress presented by Wilson (vom 4. bis 6. Januar 2019) sorgte für große Begeisterung und Gesprächsstoff in der Tennisszene. Fast alle Videos zu den Vorträgen können nun hier angesehen werden - für die DTB Trainer mit der OC-Lizenz B/A sogar kostenfrei.

Kinder- und Vereinstag


Female Workshop

Female Workshop mit Judy Murray

In Großbritannien spielen deutlich weniger Mädchen Tennis als Jungs und auch der Tennisunterricht wird überwiegend von Tennislehrern durchgeführt. Dies ist in deutschen Tennisvereinen nicht anders. Um ein Zeichen zu setzen, lud der DTB 30 Trainerinnen aus den Mitgliedsverbänden zu diesem Female Workshop ein. Sechs der insgesamt zwölf Sessions wurden von Judy und ihrer Assistentin Laura demonstriert und von den Trainerinnen in der Praxis umgesetzt. Mädchen haben andere Interessen als Jungs und dies muss auch im Tennisunterricht berücksichtigt werden. Judy erläuterte dies ausführlich und zeigte mit vielen einfachen Übungen, dass Tennis für Mädchen leicht zu erlernen ist und Spaß macht.
Vortrag
Video

Andreas Poppe: Tennis in der Schule – wie soll das gehen?

Trailer Vortrag

Tennis in der Schule: möglich aber auf welchen Wegen? Andreas Poppe spricht in seinem Praxisvortrag über Möglichkeiten, den Sportunterricht in die Sportart Tennis zu bringen und über den Beginn im Kindergarten und die Bewegungssportart Tennis im Grundschulalter. Der Referent zeigt eindrucksvoll, wie man Großgruppen von Kindern auf einem Platz organisieren kann.

Video

Ruben Neyens: Kids Tennis Blue – Tennis mit 3-5 jährigen Kindern

Trailer Vortrag
Ruben Neyens ist ein absoluter Spezialist und europaweiter Experte in Sachen Kids Tennis unter 6 Jahren. Schon lange etablierte er im Flämischen Tennisverband die neuen Stufen Weiß und Blau unterhalb der bekannten Play and Stay-Stufen "Rot, Orange und Grün". Alles dreht sich um ständige Bewegung und spielerisches, altersgerechtes Heranführen der 4-, 5- und 6-jährigen an Tennis.
Judy Murray

Judy Murray: Miss-Hits

Trailer Vortrag

„Have fun, make friends and build skills for tennis“ sind Ziele, die Judy Murray mit ihrem speziell für Mädchen konzipierten Starter Tennis Programm „Miss Hits“ verfolgt.  Mit ihrem Miss Hits Programm möchte Judy Mädchen zum Tennis bringen. Die einfachen Übungen entwickeln die Grundlagen des Tennisspiels und fördern das Selbstvertrauen der Mädchen.

Mit ihrem Miss Hits Programm möchte Judy Mädchen zum Tennis bringen. Die einfachen Übungen entwickeln die Grundlagen des Tennisspiels und fördern das Selbstvertrauen der Mädchen.

Die sechs Charaktere des Miss Hits Programms verkörpern einen Schlag und motivieren die Mädchen. Jede Stunde beginnt mit einem Tanz und beinhaltet viele Übungen und jede Menge buntes Equipment, die den Einstieg für Mädchen im Alter von 5-8 Jahren in das Tennis erleichtern.

Judy Murray

  • Erste Trainerin von Andy (ehem. Nr. 1 im Einzel) und Jamie Murray (ehem. Nr. 1 im Doppel)
  • Langjährige Verbandstrainerin des britischen Tennisverbandes (LTA)
  • 2011-2016: Teamchefin des britischen Fed Cup-Teams
  • Entwickelte das speziell auf Mädchen zugeschnittene Lernprogramm „Miss Hits“
Talkrunde

Talkrunde: „Kindertennis heute und in der Zukunft“

Vortrag

Über 10 Jahre Play and Stay: einer von vielen Gründen für die Talk-Teilnehmer über das Kindertennis heute und in der Zukunft zu sprechen. Flächendeckend haben in den Clubs mittlerweile die unterschiedlich farbigen Methodikbälle und Courtgrößen Einzug gehalten. Aber die Talkgäste sind sich auch einig darüber: das ist erst ein guter Anfang. Es gilt, auf diesem Weg weiter zu machen, verstärkt den allgemein-sportlichen Charakter in die Ausbildung der Kinder einzubeziehen, denn so Peter Born: "das sportliche Fundament der Kinder ist nicht mehr so gut wie es mal war."

J.Bühler, H.-P.Born, A.Jakubec, J.Murray, R.Neyens

Leistungssport


Niklas Höfken

Niklas Höfken: Inklusion im Tennistraining

Vortrag
Moderator Matthias Stach brachte es auf den Punkt: was Tennisspieler mit Behinderungen leisten ist bewundernswert. Und wer kann das Thema "Tennis und Inklusion" kompetenter und profunder vortragen als Niklas Höfken, der Lehrbeauftragte für Tennis an der Deutschen Sporthochschule in Köln? Niemand! Das haben über 700 Zuhörer auf dem Showcourt mit ihrem großen Beifall bekundet. Ob Blindentennis, Gehörlosentennis, Rollstuhltennis oder Tennis mit geistiger Behinderung: was die Spieler auf dem Platz zeigten, war auch für den Moderator Stach "unfassbar".
Hans-Peter Born

Hans-Peter Born: Update Training im Leistungstennis 2019.

Trailer Vortrag

Die Halbwertzeit berufsspezifischen Wissens liegt bekanntlich bei 5 Jahren, im dynamischen Spitzentennis ist diese Zeit wahrscheinlich noch kürzer. Deshalb ist es für Trainerinnen und Trainer enorm wichtig, ihre Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Der Beitrag „Update Training im Leistungstennis 2019“ gibt einen Überblick über moderne Inhalte des Leistungstrainings.

Bernhard Peters

Bernhard Peters: Kernkompetenzen von Trainern und die dazugehörigen Prinzipien der Führung. Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung in der Talentauswahl und -entwicklung!

Vortrag

Bernhard Peters berichtet sehr offen, durchaus auch selbstkritisch und deshalb sehr authentisch aus seiner äußerst erfolgreichen Trainerkarriere, gesegnet mit vielen nationalen und internationalen Titel bis hin zu Goldmedaillen bei Olympischen Spielen. Der Tenor seines Vortrages: Nur Trainer-Persönlichkeiten entwickeln auch Sportler-Persönlichkeiten. Dabei geht er auf Talentsuche und Scouting ein, die Eigenschaften eines Talentes und die notwendigen Fähigkeiten eines Trainers.

Günter Bresnik

Günter Bresnik: Grundsätze, die für jeden Spitzenspieler wichtig sind

Vortrag

Wahre Talente unterscheiden sich von anderen durch Leidenschaft, Disziplin, Ausdauer und Bereitschaft zu Lernen. Spitzenspieler sind in der Lage über die Schmerzgrenzen hinauszu-gehen. Günter Bresnik ist bekannt für klare Worte. Dies wird im Gespräch mit Matthias Stach ebenso deutlich wie in der Kommunikation mit den Trainern des Tenniskongresses.

Dr. Philipp Born

Dr. Philipp Born: Trainingspraxis – Update Training im Leistungstennis 2019

Vortrag

Um die im Leistungsbereich erforderliche hohe Qualität zu erreichen, nennt Dr. Philipp Born einige wichtige Kriterien für die Entwicklung und die Durchführungen von Trainingsformen. Diese müssen möglichst spielerisch, situativ, motivierend und mit der notwendigen Intensität und Präzision durchgeführt werden. Um im Wettkampf bestehen zu können, sollten über Zusatzübungen der physische Druck und über z.B. Prognosen und Vorgaben der psychische Druck trainiert werden.

Best practice

Diverse Coaches: Best practice – Top Übungen / Referenten und andere

Vortrag
Traditionell bildete die „Best Practice der Referenten und anderen“ den Abschluss des Tenniskongresses. Das Spektrum reichte von Übungen zur Life – Kinetik über Trainingsformen zum Angriff, Koordinationsübungen und Aufwärmübungen der Referenten, Niklas Höfken, Gudio Fratzke, Ruben Neyens, Alex Jakubec und Philipp Born. Als Überraschungsreferent trat Matthias Stach auf den Platz und demonstrierte eindrucksvoll einen methodischen Weg zum Erlernen des Ball durch die Beine nach dem Rückwärtslaufen.

Gesundheit


Tennis - ein Leben lang? Diese beiden Vorträge sind ein Ansatz genau in diese Richtung. Sie geben jedem Tennisspieler exakte Einblicke in die Funktionen des Bewegungsapparates, was er hergibt und was er aushält, wie man Leistung erhalten und steigern kann. Beide Experten haben große Erfahrung mit Weltklassespielern (Silvester Neidhardt mit Schüttler und Koubek, Caius Schmid mit Federer, Ivanovic und Chiudinelli), haben Olympia-Teams betreut und arbeiten tagtäglich mit aktiven Sportlern jeder Leistungsklasse. Setzt das Know-How dieser beiden Experten für euch und eure Tennis-Laufbahn gewinnbringend ein. Denn allein schon seine Tenniskarriere mit wenig Einschränkungen wie möglich fortsetzen zu können, völlig egal ob auf dem Level Freizeit- oder Perspektivspieler bis Profi - darf man getrost als "Gewinn" bezeichnen.

Caius Schmid

Silvester Neidhardt: Gesünder und leistungsfähiger im Tennis durch Mobilität?

Vortrag

Ineffiziente Bewegungen verursachen Kompensationen. Kompensation führt zu unnatürlichen Gelenkmechanismen. Kompensation führt zu Microtraumen. Der Körper hat schon immer Qualität vor Quantität gestellt. Mit Spielern on Court und sehr vielen praktischen Übungen zeigt Silvester eindrucksvoll, dass die harmonische Einheit von Mobilität und Stabilität ein funktionierendes Gelenksystem bilden.

Silvester sensibilisierte die anwesenden über 700 Trainer mit „Sitzen ist das neue Rauchen!“ und einer Augenübung, bei der über 250 Trainer von der Tribüne herunterkamen und auf dem Platz gemeinsam mit Moderator Matthias Stach mit einem Selbsttest dem „winkenden Daumen“ nachschauten.

Methodik

Caius Schmid: Prävention und Physiotherapie

Trailer Vortrag

Der wohl bekannteste Tennis-Physiotherapeut der Schweiz nutzte die Steilvorlage seines Vorgängers, der den Körper analysierte und Schwachstellen aufdeckte, geschickt. Caius Schmid ging mit seinem Vortrag in die Tiefe der Gelenke und teilte seine jahrzehntelange Erfahrung mit dem Publikum.

Vehement propagiert er die Zusammenarbeit von Physiotherapeuten, Osteopathen, Athletiktrainern und Tennistrainern – je weniger eitel desto effektiver für den Sportler. Jeden Monat führt Caius mit seinem Team präventive Untersuchungen bei unzähligen Tennisspielern sowie diversen anderen Athleten durch und weiß, die Verletzungsrisiken sinken massiv, tendieren sogar gegen null. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in seinem Vortrag, der mit einem echten „AHA-Effekt“ – gefolgt von einem Raunen durch den ganzen Saal – endet.

Alex Jakubek

Alexander Jakubek: Tennis hält gesund und fit

Vortrag

Alex startet seinen Vortrag mit einem Gesundheitsprojekt für den Verein. Und was für eine Steilvorlage für seinen Vortrag: eine Stockholmer Studie teilte im Oktober 2018 mit, dass Tennisspieler im Schnitt 9,7 Jahre länger leben. Tennis ist eine prädestinierte Sportart Gesundheitsziele umzusetzen. In 4 Stufen zeigt Alexander Jakubek das Fitness- und Gesundheitsangebot im Verein über Cardio Tennis Fitness zu dem Dauerangebot „Vorteil Bewegung“, über den DTB Gesundheitskurs „Prävention“ bis hin zu dem individuellen Gesundheitscoaching. Mit vielen Praxisübungen hielt er die fitten Berliner Probanden auf Trab und alle konnten ein Fazit ziehen: Verein und Trainer können und müssen ein Gesundheitspartner sein.

Elternseminar


„Ihr Kind hat Talent“ – ein Satz, den alle Eltern gerne hören. Ein schlichter Satz, der schön klingt, sich gut anfühlt. Ein Satz der nicht erahnen lässt, wie groß er ist und was auf einen zukommt. Erfolge, Niederlagen. Anerkennung, Glücksmomente, Tränen. Bestätigung, Zweifel. Höhepunkte, Tiefpunkte. Emotionen, Disziplin. Spaß, Wettkampf. Erfolgsdruck, Risiken, Entscheidungen,... Die Liste lässt sich ins Unermessliche weiterführen. Wie Eltern und Trainer die Mission richtig antreten, verfolgen und erfolgreich abschließen – darum drehte sich das Elternseminar auf dem ITK 2019 in Berlin. Top-Referenten gaben ihre Empfehlungen auf die zentralen Fragen, die Eltern von Tennistalenten bewegen.

Uli Welebny

Uli Welebny: Elterncoaching

Trailer Vortrag

Kaum ein Coach hat eine derart große Erfahrung mit Eltern-Coaching wie Uli Welebny. Seit vielen Jahren organisiert er im Württembergischen Tennis Bund für Tennisschulen, Verein, Verband und Bezirk Elternseminare. Seine Ratschläge, die er an die Eltern weitergibt beruhen auf seinen Erfahrungen als Jugend-Trainer (u.a. von Laura Siegemund) und Coach auf vielen nationalen und internationalen Jugendturnieren. Uli Welebny macht genau das, was Eltern brauchen und auch immer wieder von ihm einfordern: er spricht Klartext, redet nie um den heißen Brei und schafft deshalb Vertrauen.

Kommunikation zwischen Eltern und Trainern muss geübt und praktiziert werden - das ist eine der ersten Botschaften des Vortrags von Uli Welebny. Elterncoaching sollte ein notwendiger Bestandteil der Trainingssteuerung werden. Jeder braucht Regeln, die den Weg weisen: im Vortrag gibt Uli Welebny zehn goldene Empfehlungen für Tenniseltern weiter.

Judy Murray

Judy Murray: Knowing the score – my family and our tennis story

Trailer Vortrag

Judy Murray zeigte sich beim Kongress ganz und gar nicht von der eher strengen Sorte, wie ihr Bild gerne im Umfeld der ATP-Medien gezeichnet wird. Das komplette Gegenteil war der Fall: offen, sympathisch, jederzeit bereit, ihre Erfahrungen zu teilen (während aber auch vor und nach den Vorträgen) erzählte sie von ihren Erlebnissen als Mutter und Coach zweier Jungen namens Andy und Jamie Murray - nicht weniger als beide Nr. 1 der ATP Tour in Einzel und Doppel.

Sie erzählt von ihrer Reise zu Beginn der Tennis-Karriere ihrer Kinder, als sie keine Coaching-Erfahrungen hatte und es in Schottland auch niemand gab, der ihr Tipps hätte geben können. Die wirtschaftlichen Verhältnisse waren alles andere als rosig, sie lebten in einer kleinen Wohnung und Judy hospitierte in ihrem Tennis-Club in Dunblane.

Sie lernte früh von ihren Kindern, dass es wenig nützlich war ihnen viel zu erzählen, aber deutlich erfolgreicher mit ihnen ständig zu spielen und Sport zu treiben. Andy und Jamie bekamen von Freunden Bälle und Schläger aller Art geschenkt, Tennis, Cricket, Golf und Judy wurde kreativ, sich ständig Spiele auszudenken und sich auch um die physische Ausbildung ihrer Kinder zu kümmern. Denn eines war ihr sehr früh klar: egal für welche Sportart sich ihre Kinder entscheiden würden, jeder Sport fordert zuerst die gleichen physischen Grundlagen. Diese müssen gelegt werden und im Gegensatz zu Team-Sportarten, in denen der Club vieles regelt - müssen sich Tennis-Eltern erst einmal selbst um alles kümmern.

Dieser Vortrag ist derart hilfreich, unterhaltsam aber auch hinterfragend- ein absolutes Muss für Eltern von turnierspielenden Kindern. Und er zeigt, dass Judy Murray eine der schillerndsten Coaching-Persönlichkeiten im Welt-Tennis ist.

Birgit Möller

Birgit Möller: Sport meets Stress und Stärken

Trailer Vortrag

Wie können wir als Eltern unser Kind bestmöglich unterstützen, Stress minimieren und Stärken stärken? Das ist eine der Eingangsfragen, denen Birgit Möller zu Beginn des Vortrags nachgeht. Und sie weiß wovon sie spricht: Realbezug muss sie als Mutter des DTB-Talents Marvin Möller nicht nachweisen. Im Laufe einer Tenniskarriere warten viele Stressfaktoren, die zu Stolpersteinen werden können, wie

  • Schule
  • Ärger mit Freunden/Eltern/Geschwistern
  • Gesundheit
  • Pubertät
  • Trainings-/Wettkampfleistung
  • Eigene Ansprüche
  • Ansprüche/Wünsche der Eltern
  • Tennis als Einzelsport

Doch Gefahren aufzuzeigen ist nicht das Grundthema das Vortrags, sondern Lösungen zu präsentieren, wie man in eine Aufwärtsspirale kommt und Stress minimiert durch Rückendeckung, Blick auf das Positive, Familie als Ort der Geborgenheit, aufmunternde (Körper) Sprache und Vertrauen, echte Ruhe und Entspanntheit.

Dr Christoph Becker

Dr. Christoph Becker: Und in die Schule müssen wir auch noch

Trailer Vortrag

Dr. Christoph Becker hat sich einem der großen Themen in der Talententwicklung verschrieben: wie lassen sich Talent und Bildung miteinander vereinbaren? Als Leiter und Entwickler des Talentförderprogramms am Kurpfalz-Gymnasium in Mannheim will er wegkommen vom "Entweder-oder" und hin zum "Sowohl-als-auch“. Über intensive Betreuung kommen Talente zu

  • Verbesserter Studierfähigkeit
  • Höherem Maß an Selbstständigkeit
  • Höhere Belastbarkeit in Stresssituationen
  • Ausgeprägter Zielgerichtetheit

Praktisch umgesetzt werden die Schuleinheiten in regelmäßigem Unterricht mit reduzierter Anwesenheitspflicht, Blockunterricht, Samstagsunterricht, Zusatzunterricht vor Abitur/Realschulprüfung, Nachführ-/Intensivunterricht in Ferien. Es entsteht kein Unterrichtsausfall im klassischen Sinn.

Hört sich zu schön an, um wahr zu sein? Sehen Sie diesen Vortrag, so wird das im "Kurpfalz" gelebt!

Jürg Bühler

Jürg Bühler: Elterncoaching in der Schweiz

Trailer Vortrag

Gemessen an der Einwohnerzahl ist die Schweiz wohl die erfolgreichste Tennisnation weltweit und in der Schweiz selbst die Nummer eins im Sport. Trotz dieser Erfolge und der guten Infrastruktur beobachtet SwissTennis einen Rückgang der Wettkampftätigkeit und ein Drop Out von Jugendlichen. Wie können Eltern dazu beitragen, damit ihre Kinder beim Tennis bleiben und warum hören Kinder überhaupt mit Tennis oder Sport auf?

Jürg Bühler, Diplom-Psychologe und Ausbildungschef von SwissTennis, erklärt die Gründe und gibt Antworten. Das Motto lautet: Integriert die Eltern und bildet sie aus! Tennis ist eine Lebensschule!

D. Heinz Kleinöder

Dr. Heinz Kleinöder: Konditionstraining im Kindes- und Jugendalter

Trailer Vortrag

„Newton ist überall, er unterscheidet nicht ob wir Tennis spielen, einen Sprung oder sonst etwas machen“, mit dieser Aussage stieg der Sportwissenschaftler Dr. Heinz Kleinöder in seinen Vortrag ein und machte deutlich, dass ein athletisches Training bereits im Kindesalter die Voraussetzung für später hohe Leistungen darstellt.

Die Bedeutung und Notwendigkeit eines grundlegenden Krafttrainings für den gesamten Körper, ist zum einen als Voraussetzung zur Vermeidung von Sportverletzungen und -schäden und zum anderen als Basis für das Training der Maximal- und Schnellkraft im Leistungsbereich gegeben. Bereits im Kinder- und Jugendtraining muss deshalb ein regelmäßiges und systematisches Krafttraining im Sinne eines komplexen Muskelaufbaus durchgeführt werden.

In der Ausbildung von Talenten und im Training mit Spitzensportlern ist die Symbiose zwischen dem Tennis- und dem Konditionstraining wesentlich. Zur optimalen Leistung wird ein auf wissenschaftlicher Basis entwickeltes Belastungsmanagement benötigt.

Hans-Peter Born

Hans-Peter Born: Wettkämpfe und Turniere innerhalb der langfristigen Leistungsentwicklung

Trailer Vortrag

Kinder und Jugendliche sind für Wettkampfformen innerhalb des Trainings ebenso zu begeistern, wie zur Teilnahme an Turnieren. Doch eine entscheidende Frage für Eltern ist: wie viel Turniere sollen ihre Kinder spielen? Welche Unterschiede macht man in den diversen Altersphasen? Wie häufig soll ein Kind trainieren? Wenn jemand die Gefahren von Übertraining und Drop-Out bei Jugendlichen kennt, dann Hans-Peter Born. Praktisch jedes Talent im Deutschen Jugendtennis fiel während der 26 Jahre als Bundestrainer in einer gewissen Altersphase in seinen Bereich - so auch unter anderem Alexander Zverev und Sabine Lisicki.

Günter Bresnik

Günter Bresnik: Wie sollten sich Eltern verhalten, wenn sie ihrem Kind helfen wollen, ein Champ zu werden?

Trailer Vortrag

Günter Bresnik gehört zu den erfolgreichsten Trainern weltweit und unterrichtet seine Schüler nach ungewöhnlichen Methoden. Diese ihm ganz eigenen Wege zum Erfolg mit Dominic Thiem, den er seit seinem 8. Lebensjahr ausbildet, waren Inhalte von Fragen der Trainer und Eltern. Wie sieht das Techniktraining mit Dominic aus und warum wurde die beidhändige Rückhand auf eine einhändige verändert? Wie hoch waren die Intensität und der Umfang mit dem Dominik als Kind und Jugendlicher trainiert wurde? Müssen Trainer schon früh spezialisieren oder sollte eine vielseitige Grundlage so lange wie möglich erworben werden?

Bresnik hat zu allen Fragen eine klare Antwort und vermittelt seine Werte und Prinzipien eindeutig. Für ihn sind die 2 bis 3 stündigen täglichen Trainingseinheiten in früher Jugend nicht nur die Basis für eine mögliche Karriere als Spieler, sie entwickeln zudem Charaktereigenschaft, die sich in späteren Jahren auch außerhalb des Tennisplatzes positiv bemerkbar machen.

In seinen Augen muss ein Trainer ein gebildeter Mensch mit guten Umgangsformen sein, im Leistungstennis Erfahrungen haben und insbesondere mit Leib und Seele tätig sein. Talente fallen ihm durch Leidenschaft, körperlich gute Voraussetzungen, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und hohem Bewegungsdrang auf.

Trainer-Business


Marketing für Tennistrainer und Tennislehrer

Die Ausgangssituation für die Tätigkeit von Tennistrainern hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten grundlegend verändert. Zum ersten unterliegen die Tennisvereine (die Auftraggeber der Trainer) einem dauerhaften und intensiven Veränderungsprozess. Zum Zweiten haben wir es aus Trainersicht in den Vereinen durch den Mitgliederschwund mit einem schrumpfenden Markt zu tun. Drittens zwingen uns die eingeschränkte außerschulische Freizeit der Kinder und Jugendlichen (der Kernzielgruppe der Tennistrainer), sowie sich wandelndes Freizeit- und Sportverhalten insgesamt zu viel gezielteren und besser geplanten Aktivitäten in Richtung der Kunden. Da kommen die Vorträge der beiden Experten Stefan Schneider und Herbert Schnaubelt wie gerufen.
Herbert Schnaubelt

Herbert Schnaubelt: Tennislehrer - gestern und heute

Trailer Vortrag

Was für ein Typ Coach bist du? Eher der Lehrer oder der Geschäftsmann? Eher der Einzelkämpfer, der Teamplayer oder der Unternehmer? Wie professionell bist du "on und off" Court?

Interessant ist nicht nur, wie sich der Tennislehrer selbst sieht, sondern vor allem, wie er von seinen Kunden/Schülern wahrgenommen wird. Das Feedback, das Tennislehrer von ihren Schülern bekommen ist in erster Linie: Wie bin ich als Mensch? Und nicht: wie bin ich als Lehrer?

In seinem Vortrag "Tennislehrer - gestern und heute" startet Herbert Schnaubelt mit einem wunderbaren Retro-Video "Wie war der Tennislehrer früher" und endet mit diesen Botschaften: Es ist ein Privileg Tennislehrer zu sein! Emotion runs the Show! Dein Lächeln ist Dein Logo! Deine Persönlichkeit ist Deine Visitenkarte! Wie Menschen sich nach einer Begegnung mit Dir fühlen ist Dein Markenzeichen!

Dazwischen jede Menge Wissen, Spiegel vorhalten und Empfehlungen für den Umgang mit seinen Kunden - kurzum: Unser Job kann der beste der Welt sein, wenn wir ihn nicht in erster Linie des Geldes wegen machen (Dennis van der Meer).

Stefan Schneider

Stefan Schneider: Marketing für Tennislehrer und Tennistrainer

Trailer Vortrag

Die Rahmenbedingungen für Tennislehrer und Tennistrainer sind ständigen Änderungen unterworfen, auf die man teilweise auch geschäftsmäßig reagieren muss.

Stefan Schneider zeigt in seinem Vortrag die Erweiterung der Möglichkeiten für Tennislehrer, an Marketing heranzugehen, ohne das Rad neu erfinden zu wollen. Marketing ist nicht die bloße Aneinanderreihung von Maßnahmen, die man durchführen will. Es geht viel mehr darum systematischer vorzugehen.

In seiner Kunden- und Umfeldanalyse wird schnell klar: es wird allerhöchste Zeit, sich strategische Gedanken zu machen: wer sind meine Kunden und was sind meine Ziele bzw wie kann ich mein Service-Angebot als Tennislehrer optimieren?

Dabei geht er auf Strategische Lösungen ein, wie

  • Steigerung von Service-Qualität
  • Preis-Differenzierungen, unterschiedliche Produkte und Mitgliedschaftsformen
  • Tennis-Camps
  • Trainerkooperationen
  • Gemeinsame Investitonen
  • Aufgabenbündelung verschiedener Vereine
  • Neue Beschäftigungsformate

    Steuer- und Rechtsfragen für Trainer und Tennislehrer

    Dieser Doppel-Vortrag von Horst Lienig ist ein absolutes Must Have für Trainer und Vereine! Obwohl das Thema Scheinselbständigkeit ja nun nicht unbedingt eine neues ist, herrscht immer noch eine gewisse Unsicherheit zu diesem Thema. Von hohen Nachzahlungen bei Vereinen wurde schon berichtet und die Angst geht häufig um. Doch nicht nur hier öffnet der häufig beim DOSB und in der A-Trainer-Ausbildung des DTB eingesetzte Referent den Zuhörern die Augen.
    Rechtsfragen

    Horst Lienig: Rechtsfragen für Trainer und Tennislehrer

    Trailer Vortrag

    Klingt das Thema auf erste Sicht etwas spröde und trocken, so wird schon nach wenigen Minuten klar: Horst Lienig gelingt es schnell bei diesem existenziell wichtigen Trainerthema seine Zuhörer in den Bann zu ziehen. Mit Fallbeispielen aus der Praxis der Tennistrainer und Tennislehrer macht er einen Streifzug durch die wichtigsten Rechtsthemen dieser Berufssparte, wie

    • Arbeitnehmer oder Selbständiger - welche Gestaltungen sind denkbar?
    • Wann wird eine Tennisschule als solche anerkannt?
    • Begriffe wie zeitlich, örtlich oder persönlich weisungsgebunden
    • Der "verkorkste" Vertrag
    • Aufgaben und Statusfeststellung eines Tennistrainers nach dem DRV
    • Welche Rechtsprechungen gibt es und was lernen wir daraus?
    • Haftungen des Tennistrainers
    Steuerfragen

    Horst Lienig: Steuerfragen für Trainer und Tennislehrer

    Trailer Vortrag

    Natürlich gibt Horst Lienig dem Thema Scheinselbständigkeit einen großen Raum in seinem spannenden Vortrag zum Thema Tennistrainer und Steuern. Aber nicht nur Trainern kann dieser Vortrag Augen öffnen, sondern auch Vereinen zum Arbeitsverhältnis mit ihrem Trainer, schließlich ist Horst Lienig Referent beim DOSB in Vereinssteuerrecht.

    Themen:

    • 4 Voraussetzungen für die Übungsleiterpauschale
    • Sachliche Steuerpflicht
    • Anforderungen an Rechnungen
    • Reisekosten und auswärtige Tätigkeit
    • Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte
    • Risikoabsicherung – einige Beispiele zu Versicherungen
    • Minijob
    • Mindestlohn und Phantomlohn mit Aufzeichnungs- und Dokumentationspflicht
    • Ermittlungen des Stundensatzes