Silvester Neidhardt: Beweglichkeit im Tennis

Der Functional Training-Spezialist Silvester Neidhardt gehört zu den erfahrensten Trainern im Bereich Athletik- und Mentaltraining in ganz Deutschland. Er betreute unter anderem die deutschen Olympiamannschaften im Ski Alpin (wurde mit Markus Wasmeier 1994 Olympiasieger)  und Weltranglisten-Tennisspieler wie Stefan Koubek und Rainer Schüttler. In seinem Vortrag gibt Neidhardt nach einer kleinen Einleitung mit Zahlen und Fakten wertvolle Hinweise zu guter Haltung, der Funktion von Gelenken und optimaler Mobilisierung.

Das gesamte Video hat ein Länge von 70 min. Die Links führen zu den Video-Zeitmarken der entsprechenden Inhalte, damit Sie komfortabel innerhalb des Videos navigieren können.

Einführung und Grundgedanken zur Beweglichkeit
Beweglichkeit, Entrostung und seine Auswirkungen – Zahlen, Daten, Fakten
Probleme mit der Beweglichkeit haben nichts mit dem Alter zu tun
Simple Bewegungsmuster, die die technischen Ausführungen beeinträchtigen
Oft zählt nur schneller, höher, weiter
Screening und Testing immer im kalten Zustand
Selbstversuch: „Toe Touch“ (Fingerspitzen an die Zehen) mit den Teilnehmern
Gibt es überhaupt eine Verkürzung der Muskulatur?
Warum geht der Toe Touch im Sitzen, aber nicht im Stehen?
Leider liegt der Trainingsfokus viel zu sehr auf der Verbesserung der Muskelkraft, Schnelligkeit und Ausdauer – Beweglichkeit wird unterschätzt
Unterschied zwischen Mobilität und Flexibilität
Übungen für die Verbesserung der Beweglichkeit
Die volle „Range of Motion“ (ROM)
Die Fähigkeiten des Körpers zu kompensieren macht mittel- und langfristig den Körper kaputt
Joint by Joint-Ansatz – Sind die ROM-Funktionen überhaupt gegeben?
Gelenkfunktionen: Fußgewölbe = Stabilität / Sprunggelenk = Mobilität
Brustwirbelsäule: zuständig für Mobilität und technisch saubere Rotationsausführung
Andere Gelenke übernehmen Aufgaben, für die sie eigentlich nicht geschaffen sind
Mobilität hat eine große Auswirkung auf Stabilität
Überprüfen der Funktionalität
Was können wir tun? Testen! Basics überprüfen mit der Bewegungsmusteranalyse
Schulterblattmobilität
Tiefe Kniebeuge Wo und wann verändert sich die Statik?
Sprunggelenksmobilität
Eine Anregung, sich mehr mit Mobilität auseinanderzusetzen
Kompensation im Knie Versuch: Aufstehen mit korrekter Wirbelsäule
Weitere Screenings für Mobilität
Wann sollte man seinen Körper mobilisieren?
Stretching vs Mobilisierung Mobilität ist ein aktiver Prozess – im Sport hat das passive Stretching keine Alltagsrelevanz
Vor dem Training/Wettkampf für die komplette die ROM vorbereiten Ein paar Minuten, die Gold wert sind
Nach der Mobilisierung den Körper aktivieren
Nach dem Training – macht Stretching dann Sinn? Hinterfragen und besser zur Faszienrolle greifen.
Zusammenfassung: Mehr Aufmerksamkeit auf Mobilisierung
Auge und Mobilität: Wie gehen wir im Alltag mit unseren Augen um? Eine kleine Demonstration, wie groß der Einfluss des Auges/Sichtfelds auf die Mobilität ist.
Frage der Teilnehmer: Was kann man gegen die Steifigkeit des Sprunggelenks tun?
Frage der Teilnehmer: Muskelverlängerungstraining – was ist von dem „Five“- Konzept zu halten?
Frage der Teilnehmer: Welche Aufteilung macht im Konditraining Sinn? Wieviel davon soll Beweglichkeit beinhalten, wieviel soll tennisspezifisch sein?